Haben wir uns etwa vertan? Gebührt der Titel “Hamburgs Westerwelle” vielleicht gar nicht Rolf Salo – sondern unserem FDP-Bundestagsabgeordneten Burkhardt Müller-Sönksen (Spitzname: BMS)?
Der liest dem schwarz grünen Senat und CDU-Bürgermeister Ole von Beust nicht nur vom unaufgeräumten Schreibtisch in Hamburg-Mitte aus die Leviten wie Salo – sondern begibt sich dafür gleich ins Reich der Mitte und verstößt auf dem Platz des Himmlischen Friedens gegen das Demonstrationsverbot.
Vorsicht, Rolf Salo! Kaum einer versteht sich besser auf Polit-PR als BMS. Er ist nahe dran, Ihnen den Titel abzujagen.
BMS, der neue Hamburger Westerwelle?
Schwarz-Grün in der Krise und die SPD noch mit einem Bein im Intrigensumpf. Gut, dass es auch in Hamburg eine FDP gibt. Leider sitzt sie, seit sie 2001 bis 2004 mit dem Rechtspopulisten Ronald Schill gemeinsame Sache machte, nicht mehr in der Bürgerschaft. Für 2012 aber plant die Partei das große Comeback. Dann wollen die Elbliberalen nicht nur ins Hamburger Parlament zurückkehren. Sie wollen auch gleich regieren – mindestens so effektvoll wie Guido Westerwelle in Berlin.
Der Hamburger Westerwelle heißt Rolf Salo. Seit Weihnachten arbeitet der hanseatische FDP-Chef an einem Geheimplan zur Reconquista der Macht.
Sehen Sie selbst!
(Das Ende ist besonders beeindruckend, also: Durchhalten!)
NACHTRAG: Leider hat die FDP das schöne Filmchen aus dem Netz genommen. Aber keine Sorge, wir haben es sicher bewahrt. Hier ist es wieder. So einfach lassen wir uns unseren Hamburger Westerwelle nicht nehmen.
Das Wort hat: Rolf Salo.
Rolf Salo – ein Name, den wir uns merken müssen!
Gut, dass wenigstens eine Partei in dieser Zeit der windschnittigen Opportunisten noch klar hinter den Prinzipien der Marktwirtschaft steht – und uns die Zukunft erklärt.
Darauf ein Gläschen, Herr Minister Brüderle!
“Ich freue mich, dass wir zusammenstehen… Auch wenn Schäuble sitzen darf.”
Noch Fragen?