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	<title>Kommentare zu: Die Hintergründe des Herrn Frigge</title>
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	<description>Ein Blog über Hamburg, Familie, Politik und den Journalismus von morgen</description>
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		<title>Von: Mr. Jibeking</title>
		<link>http://www.buzzmachine.de/2010/05/09/die-hintergrunde-des-herrn-frigge/comment-page-1/#comment-713</link>
		<dc:creator>Mr. Jibeking</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 08:25:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ich erspare mir alles zum Thema, ob Hintergrundgespräche journalistisch-ethisch vertretbar sind und ob alle Journalisten in die Hölle kommen, die sich auf Vereinbarungen mit Informanten einlassen. Dustin Hofmann und Robert Redford zum Beispiel. Ich verkneife mir auch die gemeine Frage, ob die Aufforderung &quot;lassen Sie uns mal unter 3 reden...&quot; häufiger von Medienleuten oder häufiger von Informanten kommt. Ihr würdet die Antwort nämlich nicht glauben.

Zum Hintergrundgespräch nur so viel: Das hat in Bonn funktioniert, Schleyer-Entführung / Mogadischu. 30 Jahre her. Wer heute noch auf die Vertraulichkeit des &quot;unter 3&quot; vertraut, ist grenzwertig naiv. Wer in eigener Sache irgendwas &quot;unter 3&quot; anbietet, braucht dringend einen guten PR-Berater (ob der im konkreten Fall noch hilft, weiß ich nicht). Ich glaube, &quot;unter 3&quot; ist tot (was nicht bedeutet, dass es zwischen Journalisten und Informanten ein allgemeines und gleiches Vertrauensverhältnis geben muss). Wenn &quot;unter 3&quot; tot ist, drohen Journalisten künftig weniger (gut) informiert zu sein (na gut, dann kommentieren sie am Mittwoch, warum das gar nicht eintreten KONNTE, was sie am Montag prognostiziert haben. Merkt kein Mensch). Wenn &quot;unter 3&quot; tot ist, wird die Gefahr kleiner, dass Journalisten sich über den Tisch ziehen lassen. - Jeder treffe seine Entscheidung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erspare mir alles zum Thema, ob Hintergrundgespräche journalistisch-ethisch vertretbar sind und ob alle Journalisten in die Hölle kommen, die sich auf Vereinbarungen mit Informanten einlassen. Dustin Hofmann und Robert Redford zum Beispiel. Ich verkneife mir auch die gemeine Frage, ob die Aufforderung &#8220;lassen Sie uns mal unter 3 reden&#8230;&#8221; häufiger von Medienleuten oder häufiger von Informanten kommt. Ihr würdet die Antwort nämlich nicht glauben.</p>
<p>Zum Hintergrundgespräch nur so viel: Das hat in Bonn funktioniert, Schleyer-Entführung / Mogadischu. 30 Jahre her. Wer heute noch auf die Vertraulichkeit des &#8220;unter 3&#8243; vertraut, ist grenzwertig naiv. Wer in eigener Sache irgendwas &#8220;unter 3&#8243; anbietet, braucht dringend einen guten PR-Berater (ob der im konkreten Fall noch hilft, weiß ich nicht). Ich glaube, &#8220;unter 3&#8243; ist tot (was nicht bedeutet, dass es zwischen Journalisten und Informanten ein allgemeines und gleiches Vertrauensverhältnis geben muss). Wenn &#8220;unter 3&#8243; tot ist, drohen Journalisten künftig weniger (gut) informiert zu sein (na gut, dann kommentieren sie am Mittwoch, warum das gar nicht eintreten KONNTE, was sie am Montag prognostiziert haben. Merkt kein Mensch). Wenn &#8220;unter 3&#8243; tot ist, wird die Gefahr kleiner, dass Journalisten sich über den Tisch ziehen lassen. &#8211; Jeder treffe seine Entscheidung.</p>
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		<title>Von: Hintergrund</title>
		<link>http://www.buzzmachine.de/2010/05/09/die-hintergrunde-des-herrn-frigge/comment-page-1/#comment-712</link>
		<dc:creator>Hintergrund</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 May 2010 22:06:28 +0000</pubDate>
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		<description>Na - und wie sind nun die Infos an die Journalisten der SZ gelangt?

Einer der Hamburger Journalisten hat das Hintergrundgespräch mit Frigge und seine dreiste Art so genervt, daß er die Info an einen Kollegen beim Süddeutschen Verlag gegeben hat.

Dort funktioniert die redaktionelle Zusammenarbeit und Schwupps erscheint ein Artikel nicht nur in der Süddeutschen sondern auch im Branchenblatt w+v (gleicher Verlag).

Vielleicht war es ja so....

Am Ende Egal. Wir Hamburger freuen uns über die interessanten Infos  zum Fall Frigge. 

Letzterer wird wohl nicht mehr viele Hintergrundgespräche als Senator führen. Wir erwarten eigentlich nur noch eine Pressemitteilung in der er seinen Rücktritt mitteilt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na &#8211; und wie sind nun die Infos an die Journalisten der SZ gelangt?</p>
<p>Einer der Hamburger Journalisten hat das Hintergrundgespräch mit Frigge und seine dreiste Art so genervt, daß er die Info an einen Kollegen beim Süddeutschen Verlag gegeben hat.</p>
<p>Dort funktioniert die redaktionelle Zusammenarbeit und Schwupps erscheint ein Artikel nicht nur in der Süddeutschen sondern auch im Branchenblatt w+v (gleicher Verlag).</p>
<p>Vielleicht war es ja so&#8230;.</p>
<p>Am Ende Egal. Wir Hamburger freuen uns über die interessanten Infos  zum Fall Frigge. </p>
<p>Letzterer wird wohl nicht mehr viele Hintergrundgespräche als Senator führen. Wir erwarten eigentlich nur noch eine Pressemitteilung in der er seinen Rücktritt mitteilt.</p>
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